Freude – wenn sich Weite ausbreitet
Einleitung (Ankommen)
Freude ist ein leichtes Gefühl. Und gerade deshalb wird sie oft übersehen und unterschätzt. …
Sie ist nicht laut. Sie drängt sich nicht auf. Sie entsteht dort, wo etwas stimmig ist.
Freude ist kein Ziel. Sie ist eine Resonanz. Bsp.: Wenn ich mich freue, kann ich mit etwas Glück auch Freude ernten.
[Infobox] Gefühl auf einen Blick
Gefühl: Freude
Gefühlsart: primäres Gefühl
Qualität: öffnend
Tempo: belebend
Körpereindruck: Leichtigkeit, Wärme, Ausdehnung
Was ist Freude?
Freude entsteht, wenn inneres Erleben und äußere Situation für einen Moment im Einklang sind. Sie kann auch mit Tränchen verbunden sein. Freude hat viele Gesichter und kann dadurch schnell verpönt werden. Damit das nicht passiert, solltest du dir das Gefühl einmal ganz bewusst anschauen. Sie kann je nach Intensität verlängert, vergrößert und verstärkt werden. Sie ist kein Dauerzustand und kein Ergebnis von Anstrengung. In der Esoterik kann Freude auch anstrengend sein. Betrachte das Gefühl wie eines, das ständig zu dir gehört. Lege es nicht ab, wenn du es erkannt hast, und genieße den Moment der Ewigkeit. Freude kann leise, aber auch laut sein, und genau darin bestehen die Unterschiede. Freude, die auf leisen Sohlen kommt, hält länger an, als die Freude, die plötzlich und laut eintritt. Freude zeigt sich in kleinen Momenten und kann sich zu etwas Großem entwickeln: einem Gedanken, einem Blick, einem Gefühl von „Ja, so ist es gut“.
Wozu Freude da ist?
Freude hat eine verbindende Funktion:
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Sie öffnet den Blick und hat dadurch keine Definition von klein oder groß
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Sie stärkt die innere Ausrichtung und kann heilende Wirkung zeigen
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Sie verbindet uns mit dem Leben und macht es lebenswerter.
Freude zeigt, dass etwas im Inneren stimmig ist. Sie ist ein Hinweis – kein Versprechen.
[Infobox] Häufige Missverständnisse
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Freude bedeutet nicht, immer glücklich zu sein
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Freude schließt Traurigkeit nicht aus
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Freude muss nicht verdient werden
Freude darf auftauchen, auch wenn nicht alles perfekt ist. Freude wird missverstanden, wenn das Außen den Eindruck des Spottes hat. Allerdings kann Freude auch missverstanden werden, wenn sie mit Traurigkeit gemischt wird. Nicht nur im Außen, sondern leider auch im Inneren. Deswegen solltest du dir einmal die Zeit nehmen, dich mit diesem Gefühl auseinanderzusetzen. Denn Freude kann man selbst erzeugen und sogar ein gewisses Suchtpotenzial danach aufbauen. Gerade große Freude tendiert sehr dahin. Freude im Herzen kann die Selbstheilungskräfte freisetzen und zum Beispiel bei „Erkältungen“ die Heilung vorantreiben.
Freude & primäre Gefühle
Freude wird oft von sekundären Gefühlen überlagert, z. B.:
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Schuld („Ich darf mich jetzt nicht freuen“)
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Angst („Es hält bestimmt nicht lange“)
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Misstrauen („Das kann doch nicht einfach so sein“)
Wer diese Gefühle erkennt, kann der Freude wieder Raum geben. Raum sich auszubreiten, um das gute Gefühl so lange Halt zu geben. Bei der Erkenntnis können durch das Erwachen die sekundären Gefühle geschwächt werden.
Wie fühlt sich Freude an?
Viele beschreiben Freude als:
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innere Weite
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ruhige Lebendigkeit
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Wärme im Brustraum
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ein Gefühl von Verbundenheit
Freude will nicht festgehalten werden. Sie will erlebt werden. Das Erleben von Freude kann zum Erwachen führen und die Gesamteinstellung zur derzeitigen Situation verändern. Freude kann sich mit Wärme im gesamten Körper ausbreiten. Manchmal ist es spürbar, wenn die Heilungskräfte aktiviert werden. Wärme breitet sich aus und alles wird irgendwie leichter. Auch der Genuss und sein Suchpotential werden durch Hormone und z.B. Kakao oder Schokolade genährt. So kann man lernen, sich selbst zu regulieren, ohne die anderen mit hineinziehen zu müssen. Wer mit sich selbst im Reinen ist, kann jederzeit Freude aktivieren. Wenn du jetzt ein Fragezeichen im Gesicht hast, dann kann ich dir garantieren, dass du es lernen kannst. Schau dir verschiedene Situationen an, die das Gefühl der Freude erzeugen, und du kannst rasant lernen, diese selbst zu aktivieren.
Freude bewusst erleben
Wenn Freude bewusst wahrgenommen wird:
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vertieft und erweitert sie sich
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wird sie ruhiger, desto lauter du dich verhältst
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entsteht ein Gefühl von Zeitlosigkeit – das Gefühl der Ewigkeit
Manche Menschen erleben Freude dann nicht als Hochgefühl, sondern als Genuss des Augenblicks. Wenn du gelernt hast, diesen Moment zu genießen, ist es ein Leichtes, zu lernen, sie zu aktivieren. Du wirst deinen Körper und deine Seele kennenlernen und die Knöpfe schnell finden.
Freude & Manifestation
Freude ist ein kraftvoller innerer Zustand, weil sie aus Stimmigkeit entsteht – nicht aus Mangel. Es kann aber auch sein, dass sich andere Gefühle einmischen und du so zu diesem Zustand der Freude findest. Die Mischung macht’s, so sagen wir in der Esoterik. Denn auch ein negatives Gefühl kann mit Freude gemischt werden. Das sind meistens die Zustände, die dann die Tränen in die Augen drücken. In der Manifestation wirkt Freude durch sonnige Momente, die als Wegbegleiter gern gesehen werden. Freude beginnt im Inneren, das ist richtig, aber durch die innere Ausrichtung, kann der äußere Prozess angestoßen und verlängert werden. Nicht immer ist Freude stimmig. Es gibt auch Momente, in denen das Gehirn erst nachfragt, was los ist, bevor das eigentliche Glücksgefühl einsetzen kann. Der Vorteil bei Freude ist, dass sie zwar verrückt, aber nicht zerstört werden kann.
Wer das Gefühl der Freude kennt, weiß, wie sich „stimmig“ anfühlen kann. Dadurch fällt die Orientierung leichter, wenn sie nicht im Überfluss plötzlich auftaucht. Das Beste an diesem Gefühl ist, dass diese Orientierung immer ins Positive verläuft. Eines der wenigen Gefühle, die sich nicht für die negative Richtung interessieren. Freude zu empfinden ist niemals eine Schande, auch wenn die Situation unpassend ist.
Einladung (sanfter Abschluss)
Freude lässt sich nicht erzwingen, aber aktivieren, und du kannst sie jederzeit einladen.
Indem du wahrnimmst, was sich leicht anfühlt. Was sich öffnet. Was dich atmen lässt.
Freude ist kein Ziel. Sie ist ein Moment des Einklangs.
Eve







